Nominiert für den Amazon-Autorenpreis!

Gewinnspiel Kindervatter

Amazon hat Geschmack bewiesen und mein Buch aus allen deutschsprachigen Neuerscheinungen 2014 für “Entdeckt! Der Amazon-Autorenpreis” nominiert. Ich stehe in der Vorrunde bereit für den Einzug in das Finale. Ohne Euch wird es aber nichts. Grund genug für einen Bettelpost bzw. Battlepost. Jeder, der einen Amazon-Account hat kann einmal abstimmen und jede Stimme zählt.

Als Anreiz verlost man dort ein Buchpaket bestehend aus den teilnehmenden Werken. Hinzu kommt meine unendliche Dankbarkeit und ein kleines Facebook-Gewinnspiel, bei dem man die schönste Originalvorlage für eine der geplanten Illustrationen (die kurz vor Druck aus Platzgründen gestrichen wurden) gewinnen kann. Leser-Bestechung? Gewieftes Online-Marketing? Freche Einflussnahme? Ja.

Hier geht es zur Abstimmung: Entdeckt! Der Amazon Autoren-Preis
Und hier nochmal zum einflussnehmenden Gewinnspiel: Facebook-Gewinnspiel

Ludi incipiant!

Kindervatter und der Innenminister

Meißen

Was hat der Bundesminister des Innern mit mir gemeinsam? Großen gesellschaftlichen Einfluss? Auch, das meine ich aber nicht. Lothar de Maizière (ausgesprochen: Lothar die Misere) eröffnet das “Literaturfest Meißen” und übernimmt die Schirmherrschaft und meine Wenigkeit ist für die Auftaktlesung am 4. Juni 2014 verantwortlich. Was für eine Ehre … für den Bundesminister und für mich natürlich. Zwischen sächsich-französischen Häppchen serviere ich der Meißner Lokalprominenz und Literaturgemeinde allerfeinste Anekdoten aus meinem Buch “Amuse-Geule ist kein Dorf in Sachsen”. Das Ganze findet auf der Terasse des Schwerter Schankhauses statt – im Freien. Bisher hat man mich und meine Texte ja immer in verrauchte Kellerkneipen der Subkultur verfrachtet, in Meißen lese ich das erste Mal im Freien. Ich hoffe das Wetter wird gut und falls es doch regnen sollte und Sie keinen Schirm dabei haben, wenden Sie sich bitte einfach an den Schirmherrn (Kalauer). Ich freue mich auf Meißen, auf die Meißner “Fummeln” und das schweineteure Geschirr darunter. Kommt vorbei und trinkt ein Bier aus der ältesten Privatbrauerei Sachsens mit mir.

Hier findet Ihr das komplette Programm des Literaturfests: PDF-Download

Write Wedding

Leseduell

Billy Idols Hymne an den Berliner Stadtteil “White Wedding” klingt uns allen noch in den Ohren. Aber der wilde Wedding ist eher milde geworden mit Yuppies vor Cafés, vor Latte Macchiato und mitten in der Vollsanierung. Ein paar Gründe mehr dem Stadtteil wieder etwas Subkultur zu gönnen und ihm einen Besuch abzustatten. Am 25.04.2014 erobere ich mit Herrn Krätschell unter der Flagge des Leseduells die Bühne des Mastul. Wer es also am 5. nicht nach Pankow geschafft hat, bekommt am 25. Gelegenheit sich den Wahnsinn vorlesen und/oder signieren zu lassen. Ab dem dritten Glas Wein signiere ich auch Bücher von anderen Autoren. DETAILS

Lovely Books – 20 Bücher zu gewinnen

Lovely Books Intershop, Interflug, jetzt das Internet – der Osten ist innovativer als so mancher denkt. Und in diesem Internet ist im Vergleich zu den anderen Interdingern aus dem Osten einiges möglich: Bei der großen Autoren-Leser-Community Lovely Books gibt es in den nächsten Wochen eine ausgiebiege Buchbesprechung von “Amuse Gueule ist kein Dorf in Sachsen”. Das Urste daran ist, dass man eins von 20 Büchern gewinnen kann. Für lau, für umme, für ohne Geld! Bis zum 14. April 2014 kann man sich dort “bewerben” und eines der Exemplare mit einer einfachen Aufgabe ergattern. Dazu muss man dort nur schreiben, was man mit Frankreich verbindet und sich an der Online-Buchbesprechung beteiligen. Ich bin auch da und beantworte alle Fragen zum Werk – auch die indiskreten und zusammenhanglosen (gerne auch zum Universum, der Aufzucht von Fröschen oder der Quantenmechanik). Hier geht es zu meiner Leserunde: www.lovelybooks.de

KvsK auf der Buchmesse

Kindervatter Kaufmann
Ein KvsK der ganz speziellen Art ergab sich auf der Leipziger Buchmesse. Da Christine Kaufmanns neues Buch “Lebenslust” bei der gleichen Verlagsgruppe erscheint, begegneten wir uns am Sonntag am Stand B 101. Als großer Heinz Erhardt-Fan kam ich nicht umhin sie etwas auszufragen, da sie das Glück hatte in den 50-er und 60-er-Jahren mit ihm arbeiten zu dürfen. Und nicht nur mit ihm. Auch Paul Hörbiger, Romy Schneider, Kirk Douglas, Gerd Fröbe, Yul Brunner, Toni Curtis, Jack Palance und Fassbinder stehen auf ihrer Kollegenliste. Und da wir ja nun im gleichen Verlag erschienen sind … also, wenn man es ganz genau nimmt … in aller Bescheidenheit … stehe ich nun auch in dieser Liste. Im Übrigen ist die Grand Dame der romantischen Kinozeiten heute noch genauso charmant, wie die kleine Kiki aus “Der letzte Fußgänger” von 1960. Und mein Buch hat sie auch gelesen. Eine gelungene Messe mit tollen Gesprächen und netten Begegnungen.

Hier noch ein paar Impressionen:

Buchtrailer

In der Programmvorschau stand etwas von Buchtrailer. Wir haben daraufhin Russell Crow und Martin Scorsese angefragt, aber die hatten leider keine Zeit. Daher musste ich selbst ran. Gott sei Dank fand sich ein professioneller Produzent, sonst wäre nur ein einminütiges, verwackeltes Selfie dabei rausgekommen.  (Kamera: Robert Staffl)

Nicht vergessen: Am 13.03.2014 findet um 19:00 Uhr im “plan b” in Leipzig die Buchpremiere statt.

Buchpremiere

Buchpremiere

Am 13.03.2014 findet um 19:00 Uhr im “plan b” in Leipzig die Buchpremiere statt. Ganz groß und im Rahmen der Buchmesse, im Rahmen von “Leipzig liest” und im Rahmen meiner Möglichkeiten. Und natürlich habe ich – wie es sich gehört – ohne Rücksicht auf etwaige Befindlichkeiten, alle eingeladen, die in meiner sozialen Hitparade Rang und Namen haben. Später wurde mir allerdings klar, dass unter den möglichen Gästen auch Menschen sind, die sich untereinander nicht wohlgesonnen sind, sich nicht verknusen können und eigentlich nicht mehr kennen wollen. Schwierige Exfreundinnen hier, geschiedene Eltern da und enterbte Kinder dort. Ich denke, dass gewisse Parallelen zu einer UNO-Vollversammlung, bei der einige Vertreter der gegnerischen Interessensgruppen demonstrativ den Raum verlassen, nicht ganz zu verleugnen sind – man darf gespannt sein.

Bevor der große Tag kommt, mache ich am 27.02.2014 noch eine Generalprobe bei der Lesebühne West im “Noch besser Leben”. Freundlicherweise hat man mich als Gastleser eingeladen – quasi als Abschluss meiner Karriere als Unveröffentlichter. Später wird man sagen: “Ich habe ihn noch gesehen, als ihn kein Schwein kannte. Da war er noch authentisch, da kamen noch emotions rüber, da war er noch nicht so abgehoben.” Ich denke, das sollte man nicht verpassen.

Maske bitte!

blog_Foto_1990

Am Freitag, dem 14. Februar, möchte eines der dritten Programme im Rahmen unserer illustren Veranstaltung in Leipzig ein kleines Interview mit mir führen. Ein weiterer Schritt in einer außergewöhnlichen Fernsehkarriere. Bereits mit 11 stand ich das erste Mal vor der Kamera. Damals hatte der Bayerische Rundfunk eine Reportage über den Streik des Augsburger Nahverkehrs gedreht. Während eines Gesprächs mit einem Straßenbahnfahrer sieht man im Hintergrund einen Jungen am Seitenfenster der Fahrerkabine rauf- und runterhüpfen. Das war mein Debüt und es sollte nicht der letzte Auftritt bleiben. Während viele Kinderstars wie Macauley Culkin oder Haley Joel Osment es schwer hatten, gelang es mir, an diesen Start anzuknüpfen. Die Videogruppe meiner Schule im bayerischen Exil besetzte die Hauptrolle eines Dokumentarfilms über frische Ossis in Augsburg mit meiner Wenigkeit. Ein Film, der heute als eines der bedeutendsten Dokumente dieser Zeit gilt – zumindest laut meiner Beurteilung. Ein paar Jahre später konnte man beobachten, wie ich auf der Games Convention in Leipzig als Experte zu einem Computerspiel befragt wurde, das ich selbst noch nie gespielt hatte. Obwohl ich dafür mit einer Cola und einem Muffin ausgezeichnet wurde, blieb die Aufnahme unter Verschluss und lagert wahrscheinlich bis heute in den Tiefen der BND-Archive. Die Wahrheit war bereits damals nicht wirklich populär. 2005 wurde ich für den Kurzfilm “Lorenz lacht” mit Christoph Maria Herbst, Sophie Rogall und Klaus J. Behrendt gecastet. Man meinte, ich sei physisch dafür prädestiniert, einen LKW-Fahrer darzustellen, der aus dem Klo an einer Raststätte kommt. Schnell legte man mich auf diese Rolle fest und so spielte ich in „Die Sturmflut“ den Möbelträger von Jan Josef Liefers und Nadja Uhl. Wenn man ganz genau hinsieht und die Unschärfe ignoriert, kann man mich mit gutem Willen für einige Sekunden ausmachen. Erfolglos versuchte ich mich von dem Klischee zu lösen indem ich einen Tänzer in dem Kurzfilm “Ein paar Männer, ein paar Frauen” mimte. Für das Publikum war dieser Bruch wohl zu hart, denn ich erhielt leider keine Rollen mehr. Man darf also gespannt sein, was die Kamera diesmal wieder für Schätze einfängt. Kommt vorbei und werdet Zeuge!

Die Ruhe vor dem Buch

Kindervatter_Amuese-Gueule_ist_kein_Dorf_in_Sachsen

Das Buch steht, die Lektoratsphase ist beendet, der Terminplan füllt sich merklich und nun hat sich auch noch das Fernsehen für die nächste Lesung angemeldet. Dabei dauert es noch einige Wochen bis das Buch erscheint. Es ziehen zwar bereits die ersten Böen ihre Kreise über meinem Kopf, aber es herrscht noch die berühmte Ruhe vor dem Sturm. Eine gute Gelegenheit auf das letzte Jahr zurückzublicken, das ausschließlich von der Manie um den Roman geprägt war (Achtung Kalauer!): dem sogenannten romanischen Jahr. Ich habe einige wichtige Erkenntnisse gewinnen können:

  1. Man kann Realität und Geschichte irgendwann kaum noch trennen.
  2. Wenn man jeden Tag am Rechner sitzt, legt man an Körpergewicht zu.
  3. Der Schreibmaschinenkurs von 1995 hätte mal aufgefrischt werden sollen.

Aber das allerwichtigste, was ich lernen durfte war, dass man so ein Projekt nicht alleine schaffen kann. Daher möchte ich mich mal an dieser Stelle bei allen Leuten bedanken, die meine Themeneinseitigkeit im letzten Jahr ertragen haben, bei denen, die Inspiration lieferten und denen die mich fachlich unterstützten.

Jetzt muss ich mich allerdings wieder meiner Low-Carb-Diät widmen, denn am 14.02.2014 geht es in Leipzig schon wieder auf die Bühne. Es wäre ratsam im Publikum (besonders in den ersten Reihen) auf mitgebrachte Kohlenhydrate zu verzichten – ich kann für nichts garantieren.